22 Jahre Freundeskreis Pesthaus und 75 Jahre HR Dr. Christoph Neuner am 30.06.2021

Unser Verein hat dieses Jahr gleich zwei besondere Jubiläen zu feiern: Zum einen sind wir als Verein bereits 22 Jahre alt und zum anderen hat unser Vereinsgründer, langjähriger Obmann und nunmehriger Ehren-Obmann HR Dr. Christoph Neuner seinen halbrunden 75. Geburtstag.

Die Abhaltung dieser beiden Jubiläen als gemeinsame Feier hat nun pandemiebedingt etwas nach hinten verschoben werden müssen. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass die Abhaltung, die behördlichen Vorgaben selbstverständlich befolgend, nun am 30.06. möglich war.

Aufgrund eines begrenzten Platzangebotes musste die Veranstaltung zwar leider teilnehmerbeschränkt werden, spontan haben wir uns deswegen zur hybriden Variante entschieden und den Abend auch virtuell übertragen, was einige Vereinsmitglieder genutzt haben.

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7. MuGI-Abend am 09.06.2021

Contergan/Thalidomid. Der Skandal und seine Folgen in Österreich und Italien

Martina Rabensteiner, MA MA (Innsbruck)

 

Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause konnten wir dieses Jahr endlich wieder einen MuGI-Abend organisieren. Um Planungssicherheit zu gewährleisten, wurde dieser mittlerweile 7. MuGI-Abend trotz der letzten Öffnungsschritte virtuell durchgeführt.

Unser Obmann Mag. Dr. Christian Lechner begrüßte die Anwesenden, erörterte kurz die Entstehungsgeschichte des MuGI-Abends und bedankte sich schon vorab bei der Referentin des heutigen Abends, Frau Martina Rabensteiner MA MA, für ihre Bereitschaft und Flexibilität sowie bei den Mithörenden für ihr Interesse. Weiterhin wird diese Veranstaltung durch den Freundeskreis Pesthaus, die Kinderklinik Innsbruck und das Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie organisiert. Auch die Hypo Tirol Bank (Klinikfiliale, Direktor Daniel Senn, BSc) unterstützt dankenswerterweise diese Vortragsreihe.

Anschließend stellte Frau ao. Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Dietrich-Daum die Referentin des heutigen Abends vor, leitete kurz ins Thema ein und betonte die Wichtigkeit dieses Forschungsprojektes.

Screenshot von der Veranstaltung

Frau Rabensteiner begann ihre Ausführungen mit der Geschichte von Thalidomid, welches im Oktober 1957 in Deutschland rezeptfrei von der Firma Grünenthal als Contergan auf den Markt gebracht wurde und auch für Schwangere erlaubt war. Wenige Jahre später werden erste Beobachtungen über den Zusammenhang der Thalidomideinnahme und dem Auftreten von Fehlbildungen der Extremitäten bei Neugeborenen bekannt. 1961 wird Contergan vom Markt genommen. In den anschließenden Jahren und letztlich Jahrzehnten kämpften die Betroffenen und ihre Angehörigen um entsprechende Schadenersatzzahlungen.

International wurde Thalidomid in über 50 Handelsnamen beworben und verkauft. In Österreich kam Thalidomid als Softenon am 12.11.1958 auf den Markt und wurde Ende 1961 aus dem Handel gezogen. In Österreich war Softenon aber aufgrund des Engagements der Pharmakologin Ingeborg Eichler nur mittels Rezepts erhältlich. Die finanzielle Entschädigung für Thalidomidgeschädigte gestaltete sich in Österreich deutlich schwieriger als in Deutschland.

Screenshot von der Veranstaltung

In Italien gab es für Medikamente keinen Patentschutz, so dass dort auch viele kleine Pharmafirmen existierten und unter anderem thalidomidhaltige Medikamente herstellten. Über 14 Medikamente mit Thalidomid als Bestandteil gab es deswegen in Italien. Die besondere Problematik in Italien besteht darin, dass bereits 1956 thalidomidhaltige Medikamente erhältlich waren, der Staat Italien aber das Jahr 1958 als offizielles Einführungsjahr des Medikamentes festlegte. Dies hat die praktische Konsequenz, dass Betroffene, die vor 1958 geboren wurden, keinen Schadenersatz beantragen konnten. 1962 erfolgte die Rücknahme der thalidomidhaltigen Medikamente in Italien.

Für weitere Details verweisen wir auf die Aufzeichnung des Vortrages, hier der Link dorthin: https://youtu.be/rN-FVaJsLZ4

Nach dem Vortrag von Frau Rabensteiner entspann sich eine interessante Diskussion und Fragerunde. Dr. Lechner bekräftigte abschließend nochmals die besondere Bedeutung dieser geschichtswissenschaftlichen Arbeit für die Gegenwart und bedankte sich bei Frau Rabensteiner für ihren spannenden Vortrag und bei den Anwesenden für ihr Interesse.

Stationen der Medizingeschichte am 14.04.2021

Bereits zum vierten Mal fand unsere Veranstaltungsreihe „Stationen der Medizingeschichte“ statt. Nachdem wir die Veranstaltung letztes Jahr aufgrund der Pandemie absagen mussten, haben wir, um Planungssicherheit zu gewährleisten, das Experiment gewagt und auf eine virtuelle Veranstaltung umgestellt.

Zugegeben, die „Stationen“ entsprechen keiner üblichen, eher passiven Präsenzveranstaltung, sondern sind aufgrund der Dynamik, nämlich dem Abwandern der einzelnen Stationen, besonders schwierig auf digital übersetzbar.

Auch wenn nun eine gewisse Diskrepanz zu den üblichen „Stationen“ bestand, waren die Vorträge selbst um nichts weniger spannend. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung durch Obmann Mag. Dr. Christian Lechner, referierte Dr.in Andrea Aschauer, Leiterin des Museums Rablhaus am Weerberg, über Krankheitsabwehr im Volksglauben und der Volksmedizin. Dabei erzählte sie von der Sympathie- und Signaturenlehre und wie diesen entsprechend etwa Walnüsse, welche dem Aussehen nach einem Gehirn ähneln, gegen Leiden desselbigen eingesetzt wurden. Über Schluckbildchen, Schabfiguren und das Benediktuskreuz, kam Dr.in Aschauer auf die diversen Pest- und Seuchenheiligen zu sprechen, bevor sie vom Diebstahl der Ortstafel von St. Corona am Wechsel (Niederösterreich) am Jahresbeginn 2021 erzählte. Möglicherweise haben die Diebe die Ortstafel als übergroßes Amulett gegen COVID-19 betrachtet.

Dr.in Aschauer berichtet über die Signaturenlehre des Paracelsus und das Walnüsse als heilsam bei Beschwerden des Kopfes angesehen wurden.

Anschließend sprach Dr. Andreas Liebl, MA, Koordinator der Gefangenen-Seelsorge der Diözese Innsbruck und Berufschullehrer, über die Liturgie in Seuchenzeiten. Dabei sprach er auch über die Geißler/Flagellanten, die sich selbst geißelten, um Buße zu tun und dadurch die Seuche zu beenden. Unsere aktuelle Pandemie hat zwar Präsenzmessen verunmöglicht, manch findige Geistliche haben alternativ dann virtuelle Messen gefeiert. Eine andere Folge der Pandemie war, dass viele Gläubige während des ersten Lockdowns Kerzen an der Wiener Pestsäule platziert haben. Auch kontaktlose Weihwasserspender fanden Verbreitung. Allerdings gab es hierfür bereits historische Vorbilder, wie etwa der Weihwasserspender in der von Otto Wagner entworfenen Kirche am Steinhof in Wien.

Als letzter Referent kam Mag. Roland Sila, Leiter der Bibliothek des Ferdinandeums, zu Wort, der gemeinsam mit Dr. Andreas Winkler und unserem Obmann Dr. Lechner das Konzept der „Stationen“ vor mittlerweile vier Jahren entwickelt hatte. Mag. Sila sprach über die Auswirkungen der Pandemie auf die Sammlungen der Tiroler Landesmuseen und berichtete, dass entgegen anderer Museen, die Landesmuseen keinen dezidierten Aufruf veranlasst hatten, Objekte mit Bezug zur Pandemie in die Landesmuseen zu bringen. Dennoch ist die Bibliothek des Ferdinandeums seit dem letzten Jahr um etwa 300 Objekte mit Pandemiebezug größer geworden. Viele Fotos dokumentieren die unterschiedlichen Reaktionen auf die behördlichen Maßnahmen, die öffentliche Solidarität und Aktivitäten im Lockdown, aber auch kritische Stimmen und politische Fragen. Die Problematik der Impfstoffbeschaffung und die humorvolle Auseinandersetzung mit der Pandemie bildeten die abschließenden Themen.

Nach diesen drei spannenden und amüsanten Vorträgen kam es noch zu einer kurzen Diskussionsrunde, bevor Dr. Lechner nochmals allen Vortragenden für ihren Einsatz und allen Zuhörenden für ihr Interesse herzlich dankte.

Die „Stationen der Medizingeschichte“ wurden übrigens aufgezeichnet und sind zum Nachschauen auf unserem YouTube-Kanal. Hier der Link zum Video: https://youtu.be/X_DuSS3x3KE

 

Links

Rablhaus Weerberg: https://www.rablhaus.at/

Bibliothek des Ferdinandeums: https://www.tiroler-landesmuseen.at/forschung/sammlungen-der-bibliothek-im-ferdinandeum/

 

Bildnachweis für das Beitragsbild

Dieses Wehenfläschchen wurde als Unterstützung bei Geburten eingesetzt. © Rablhaus Weerberg.

Vortrag von Prof. Würzner über die Impfungen gegen SARS-CoV-2 am 23.03.2021

Aufgrund der Pandemie mussten wir letztes Jahr einen Großteil unserer geplanten Veranstaltungen teils auch recht kurzfristig absagen. Deswegen haben wir als Vorstand entschieden, dieses Frühjahr zunächst ausschließlich virtuelle Veranstaltungen zu organisieren. Das momentan dominierende Hauptthema der Pandemie sind nun freilich die Impfungen. Und da unser Vereinsmitglied ao. Univ.-Prof. Dr.med. Reinhard Würzner aufgrund seiner fachlichen Erfahrung und Kompetenz bereits mehrfach in Print- und Bildschirmmedien zu diesen befragt wurde, baten wir ihn um einen entsprechend aufbereiteten Vortrag.

Dem Vortrag voran ging eine kurze Begrüßung durch unseren Obmann Mag. Dr. Christian Lechner, welcher mittels weniger Folien die Erfolgsgeschichten ausgewählter Impfungen im 20. Jahrhundert skizzierte. Gleich anschließend begann Prof. Würzner mit seinem Vortrag und erläuterte in einer guten halben Stunde die wichtigsten Fakten und Daten zu den derzeit zugelassenen Impfungen sowie zu denen, die gerade vor einer solchen stehen. Das deutlich spürbare Engagement von Prof. Würzner bestätigte sich nochmals nach dem Vortrag, da er in der anschließenden Diskussion, oder besser Fragerunde, eine Stunde lang sämtliche Fragen kompetent und geduldig beantwortete.

Impression unserer virtuellen Veranstaltung

Das Interesse am Vortragsabend und auch an der anschließenden Diskussion spiegelt sich durch die hohe Zahl der Anwesenden wieder, welche die meiste Zeit bei über 150 Zuhörer*innen lag.

Wir freuen uns sehr, dass unser Vortragsabend eine solch deutliche Resonanz erfuhr und bedanken uns hierorts nochmals herzlich bei Prof. Würzner für seinen Vortrag und bei den Zuhörer*innen für das große Interesse!

Die Dopingkommission bei den Olympischen Winterspielen 1976

Als medizinhistorischer Verein haben wir das besondere Glück, nicht nur viele unglaublich spannende Objekte in unserer Sammlung, sondern auch mindestens ebenso interessante Zeitzeug*innen auf unserer Mitgliederliste vorweisen zu können. Einer davon, unser Schriftführer ao. Univ.-Prof. Dr. Edwin Knapp, berichtete uns am 23.1. von seinen Erfahrungen als leitender Mediziner in der Dopingkommission bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck.

Nach der Begrüßung durch unseren Obmann Mag. Dr. Christian Lechner und anschließend durch DDr. Wolfgang Markl, M.Sc., dem kaufmännischen Direktor des LKH Hall in Tirol, entführte uns Prof. Knapp auf unterhaltsame und abwechslungsreiche Art und Weise ins olympische Innsbruck des Jahres 1976.

Da Dopingkontrollen damals noch recht neu waren, liefen die Dinge teilweise ein wenig ungeordnet ab. So wurde Prof. Knapp beispielsweise trotz offizieller Schilder am Auto die Zufahrt zu diversen Wettkampfstätten verwehrt. Erst als er sich selbst ein Schild bastelte, das ihn als Gesamtleiter der Dopingkontrolle auswies, durfte er überall hinein.

Das selbstgebastelte Schild von Prof. Knapp (links) sowie die offiziellen Zutrittsschilder (rechts).

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Ausflug zum Turmmuseum Ötz mit anschließendem Törggelen am 23.11.2019

Bei der dritten Auflage der „Stationen der Medizingeschichte“ im Mai 2019 hat unser Verein die Leiterin der Ötztaler Museen, Dr. Edith Hessenberger, kennengelernt, welche eine der „Stationen“ betreute. Es folgte daraufhin eine Einladung unseres Vereins in die Ötztaler Museen, welche wir gerne annahmen und entsprechend zu organisieren begannen.

Am 23.11. sind wir nun gemeinsam mit dem Bus von der Innsbrucker Heiliggeiststraße nach Ötz gefahren. Mit dabei waren 19 Vereinsmitglieder und Interessenten. Am Ötztaler Turmmuseum angekommen, empfingen uns dort Christian Nösig, Obmann des Turmmuseumsvereins, sowie Frau Dr. Hessenberger und begrüßten uns recht herzlich. Bevor es zu „dumpa“ (dunkel) wurde, hat uns Herr Nösig durch den historischen Ötzer Ortskern geführt und uns dabei sehr viel von der Ötztaler und der Ötzer Lokalgeschichte erzählt. Unter anderem erfuhren wir, dass im 12. Jahrhundert der Talname „Ötztal“ erstmals urkundlich erwähnt wurde und dass im 16. und 17. Jahrhundert der Flachsanbau im Ötztal, mit den Zentren Längenfeld, Umhausen und Ötz, florierte. Initiiert hat letzteren wohl das Kloster Frauenchiemsee, welches zur damaligen Zeit Besitzungen im Ötztal hatte. Bei zunehmender Kälte mussten die Mitfahrenden nacheinander ins Turmmuseum selbst wechselten, so dass schlussendlich nur mehr ein Drittel der Gruppe der Kälte trotzte und den letzten Ausführungen von Herrn Nösig im Freien folgte.

Eindruck von der Wanderung im Ötzer Ortskern.

Schließlich kam unsere Gruppe im Café des Turmmuseums wieder zusammen und wärmte sich mit heißem Kaffee, während Herr Nösig uns weiterhin an seinem schier unerschöpflichen Wissen über das Turmmuseum und das Ötztal teilhaben ließ. Interessant für uns als Verein war insbesondere die Tatsache, dass Bruno Haid (1915-1997), der erste Leiter einer anästhesiologischen Abteilung in Innsbruck (der ersten in Kontinentaleuropa), ebenfalls aus dem Ötztal war; auch, dass die Sammlung des Museums neben vielerlei Ketten und Ähnlichem zur Abwehr von Krankheit (darunter viele Fraisenketten) auch zahlreiche „Schluckbilder“ besitzt, auf welchen Heilige abgebildet sind und die man zur Bewahrung der Gesundheit nach und nach zu sich nehmen musste.

Herr Nösig führt uns durch das Museum.

Wir wurden vom obersten bis ins untereste Stockwerk durch das Museum geführt, das seit 2004 besteht. Es beherbergt die Sammlung des Kunstliebhabers Hans Jäger, welche insgesamt etwa 5000 Objekte umfasst. Dabei hatte Jäger von sakralen mittelalterlichen Kunstwerken bis hin zur alpinen Landschaftsmalerei ein recht breites Sammlungskonzept. Eine der Sonderausstellungen im Museum beschäftigt sich gerade mit dem berühmten Osttiroler Maler Albin Egger-Lienz (1868-1926) und dessen Zeit im Ötztal.

Ein Teil der Gruppe bei den letzten Ausführungen Herr Nösigs im Eingangsbereich des Museums.

Nach dieser ausführlichen und interessanten Führung stiegen wir wieder in den Bus, fuhren gemeinsam zum Gasthaus Riese Haymon in Innsbruck und kehrten dort für ein gemütliches Törggelen ein.

6. MuGI-Abend am 23.10.2019

Vorarlberger Geburtskultur: Zur Geschichte der Entbindungsheime im 20. Jahrhundert

Dr. Daniela Reis (Innsbruck)

 

Bereits das sechste Mal fand der medizinhistorische Vortragsabend MuGI, stehend für „Medizin und Geschichte Innsbruck“, nun bereits statt. Weiterhin wurde diese Veranstaltung vor allem durch den Freundeskreis Pesthaus, die Kinderklinik Innsbruck und das Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie organisiert. Zudem unterstützte erfreulicherweise weiterhin die Hypo Tirol Bank (Klinikfiliale, Direktor Daniel Senn, BSc) unsere Vortragsreihe.

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„Abend der Mikroskope“ am 25.09.2019

Am 25. September 2019 fand sich eine große Gruppe Interessierter in unserem Depot II in der Landespflegeklinik in Hall ein, um zwei bedeutende Schenkungen zu bestaunen.

Nach der Begrüßung durch unseren Obmann Mag. Dr. Christian Lechner und den Kaufmännischen Direktor des LKH Hall, DDr. Wolfgang Markl, M.Sc, stellte unser Schriftführer, ao. Univ.-Prof. Dr. Edwin Knapp, die beiden Donatoren kurz vor.

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Exkursion nach Padua vom 28.-30.06.2019

Nach der lehrreichen und sehr freundschaftlichen Exkursion im Juni 2018 nach Basel haben wir erfreulich viel positive Rückmeldungen erhalten, so dass wir früh an die Organisation einer erneuten Exkursion für den Juni 2019 gedacht haben. Im Rahmen unserer Jahreshauptversammlung im Herbst 2018 empfahl ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka, eine Reise nach Padua zu unternehmen, welches er von regelmäßigen Besuchen in den letzten Jahren sehr gut kennt. Erfreulicherweise bot er zudem seine Unterstützung bei der Organisation an. Dies wurde von Obmann Mag. Dr. Christian Lechner gerne angenommen und in den Wochen nach der Versammlung begannen die Planungen.

Am 28.06.2019 war es nun soweit und die Mitfahrenden trafen sich allesamt um die Mittagszeit im Foyer des Hauptbahnhofes Innsbruck. Unsere Gruppe von insgesamt 25 Personen, der Maximalzahl der Teilnehmer, nahm den Direktzug nach Padua und genoss die schöne Landschaft auf dem Weg dorthin. Ein kleines Manko war die ausgefallene Kaffeemaschine im Speisewagen, ansonsten verlief die Zugfahrt völlig problemlos, tatsächlich sogar ohne relevante Verspätung.

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M&M-Abend am 11.06.2019

Nach der bereits mehrmaligen Verbindung von medizingeschichtlicher Ausstellung und Weinverkostung in den Vorjahren, haben wir uns für den Sommer eine neue „Medizingeschichte Plus“-Veranstaltung überlegt. Das Ergebnis war der M&M-Abend, stehend für Medizingeschichte und Minigolf. Diese originelle Kombination beinhaltete eine Führung durch eine medizinhistorische Ausstellung, konzipiert von unserem Schriftführer ao. Univ.-Prof. Dr. Edwin Knapp, und ein anschließendes Turnier an der keine 50 Meter entfernten Minigolfanlage des Park Cafés im sog. „Park der Begegnung“ des Landeskrankenhauses Hall in Tirol.

Aufgrund des schulfreien Dienstages nach dem Pfingstwochenende waren leider unser Ehren-Obmann HR Dr. Christoph Neuner und der kaufmännische Direktor des LKH Hall in Tirol, DDr. Wolfgang Markl, M.Sc. aufgrund urlaubsbedingter Abwesenheiten verhindert. Stellvertretend begrüßte deswegen unser neuer Obmann Mag. Dr. Christian Lechner die Anwesenden herzlich, bedankte sich gleich schon vorab bei Prof. Knapp für die interessante Ausstellung und weckte bei den Anwesenden den sportlichen Ehrgeiz für das geplante Minigolfturnier, indem er schon den Hauptpreis verriet, nämlich die „Goldene Spritze“.

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